Projekt

Das Forschungsprojekt AIMFREE zielt auf die Parallelisierung von Arbeitsstationen sowie die Umsetzung von Wandlungsfähigkeit und Flexibilität in der automobilen Endmontage ab.
Kernaspekt des Projektes ist die ganzheitliche Betrachtung aller notwendigen Aspekte eines agilen Montagesystems. Dies beinhaltet neben dem agilen System an sich ebenso die initiale Systemgestaltung sowie die Planung und Steuerung. Konkrete Ergebnisse werden sowohl in realen Montagewerken der Projektpartner aus der Automobilindustrie als auch in Demonstrationsanlagen validiert. Auf diese Weise wird eine anwendungsnahe Forschung gewährleistet. Die gemeinsame Arbeit von Forschungsinstituten, Systemanbietern und Automobilherstellern im Konsortium stellt die Vereinigung aller notwendigen Kompetenzen und Erfahrungen im Projekt sicher.

Die Bearbeitung des Forschungsprojektes erfolgt in neun Arbeitspaketen. Ausgehend von methodischen und theoretischen Grundlagen werden zuerst eine Automatisierungsarchitektur sowie ein Basis-Datenmodell konzeptioniert. Darauf aufbauend werden Rekonfiguration ermöglichende Stationstechnik-Module und ein Gesamtkonzept zur Automatisierung der Fahrzeuglogistik erarbeitet. Parallel erfolgt die Erarbeitung einer Softwarelösung und eines dynamischen Leitsystems zur intelligenten Planung und Steuerung. Die gewonnenen Ergebnisse werden gesamthaft validiert und in einer Demonstrationsumgebung veranschaulicht.
Die Erarbeitung erfolgt gemeinsam durch das Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen als Konsortialführer des Projektes, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (Fraunhofer IPT) sowie folgende Industriepartner: Porsche AG, ipolog GmbH, Siemens AG, ELABO GmbH, BÄR Automation GmbH, Pilz GmbH & Co. KG.